Ergotherapie-Kongress 2026 in Bielefeld: Fortbildungsimpulse für Praxis und Team
Der Ergotherapie-Kongress 2026 in Bielefeld liefert praxisnahe Formate und das Motto „Betätigung zählt“ – ideal für Teams, die gezielt Fortbildungsimpulse planen

Ergotherapie-Kongress 2026 in Bielefeld: Fortbildungsimpulse für Praxis und Team
Der Ergotherapie-Kongress 2026 bringt vom 11. bis 13. Juni 2026 Fachkräfte in der Stadthalle Bielefeld zusammen und bietet fokussierte Fortbildungsimpulse für Praxis und Team. Das Programm ist online, die Anmeldung geöffnet, und das Motto „Betätigung zählt“ setzt einen prägnanten inhaltlichen Rahmen für alle Fachbereiche der Ergotherapie [1][2][5][8].
Überblick: Daten, Ort und Relevanz für Praxen
Der Ergotherapie-Kongress 2026 des Deutschen Verbands Ergotherapie (DVE) findet vom 11. bis 13. Juni 2026 in Bielefeld statt und ist als dreitägige Veranstaltung in der Stadthalle Bielefeld ausgewiesen [1][2]. Die World Federation of Occupational Therapists (WFOT) führt den Termin international mit denselben Daten und benennt die German Association of Occupational Therapy e.V. als Host, was die Einordnung des Kongresses im globalen Fachkontext unterstreicht [6]. Laut DVE ist der Kongress ein Forum für fachlichen Austausch, neue Impulse und Begegnungen mit Kolleginnen und Kollegen aus allen Fachbereichen der Ergotherapie [2]. Das Programm ist online verfügbar, die Anmeldung ist freigeschaltet, was Planungs- und Buchungsprozesse in Praxen unmittelbar erleichtert [5]. Für Praxisleitungen und Teams bedeutet dies: Fortbildungsschwerpunkte lassen sich frühzeitig terminieren, interne Vertretungen koordinieren und evidenzbasierte Inhalte gezielt mit den Behandlungsschwerpunkten verknüpfen.
Motto „Betätigung zählt“: Prioritäten für klinische Praxis und Versorgung
Das Kongressmotto 2026 „Betätigung zählt“ adressiert die ergotherapeutische Kernperspektive auf menschliche Betätigung als zentralen Bezugspunkt von Teilhabe, Gesundheit und Lebensqualität [8]. Für die klinische Praxis legt das Motto den Fokus auf alltagsrelevante Interventionen, die Aktivitäten, Routinen und Rollen der Klientinnen und Klienten systematisch berücksichtigen. Dies betrifft sowohl die Befundung mit betätigungsorientierten Assessments als auch die Therapieplanung mit konkreten Betätigungszielen. In der Versorgung bedeutet es, Behandlungsergebnisse nicht primär über isolierte Funktionsmaße, sondern über betätigungsnahe Zielerreichung in unterschiedlichen Lebensbereichen zu bewerten. Praxisteams können das Motto nutzen, um Dokumentationsstandards zu schärfen, Zielvereinbarungen partizipativ zu gestalten und die Wirksamkeit von Interventionen im Alltag nachzuhalten. Für Leitungen schafft das Motto einen roten Faden für interne Fortbildungsschwerpunkte, Fallbesprechungen und Qualitätszirkel, die sich an der tatsächlichen Umsetzung im Alltag orientieren.
Beitragsformate: Vorträge, Impulse, Workshops und ihr Fortbildungswert
Das angekündigte Programm sah drei Beitragsformate vor: Vorträge mit 20 Minuten inklusive Diskussion, 10-minütige Impuls-Vorträge mit anschließendem 30-minütigem Austausch sowie 90-minütige Workshops [8]. Jedes Format bedient unterschiedliche Lernziele. Vorträge vermitteln konzentrierte Inhalte und ermöglichen gezielte Nachfragen, ideal zur schnellen Aktualisierung des Wissensstandes. Impuls-Vorträge mit moderiertem Austausch fördern kollegiale Reflexion und ermöglichen es, Transferfragen unmittelbar zu adressieren. Workshops eröffnen vertiefendes, methodenbasiertes Lernen mit Übungsanteilen und eignen sich besonders für praxisnahe Kompetenzerweiterung, etwa zur Implementierung neuer Assessments oder Interventionsprotokolle. Für Teams empfiehlt sich eine Mischstrategie: Einzelne Mitarbeitende besuchen formatübergreifend thematisch komplementäre Beiträge und bereiten im Anschluss strukturierte Teambriefings vor. So lassen sich Erkenntnisse bündeln, Überschneidungen identifizieren und konkrete Umsetzungspläne für die Praxis ableiten.
Abstracts und Zeitplanung: Fristen sicher integrieren
Die Einreichungsfrist für Abstracts endete am 13. Oktober 2025, die Einreichung erfolgte ausschließlich online [4][9]. Für Praxen und Institutionen bedeutet dies, dass Vortragende nun mit verbindlichen Rückmeldungen planen können und Teilnehmende ihr Programm frühzeitig kuratieren sollten. Unabhängig von der Einreichungsphase empfiehlt sich eine interne Timeline: Auswahl relevanter Schwerpunktsessions, Buchung von Kontingenten, Regelung von Vertretungen und Festlegung von Transferformaten in der Praxis. Da die Primärquellen Ort, Termin und Fristen konsistent bestätigen und keine Hinweise auf Änderungen vorliegen, ist auf Basis der verfügbaren Informationen von stabilen Eckdaten auszugehen [1][5][6][12]. Die vorausschauende Teamplanung gewinnt damit an Verlässlichkeit, insbesondere für mehrtägige Teilnahme, abgestufte Dienstpläne oder geteilte Besuchsmodelle.
Programm online: Themen kuratieren und Lernsprints planen
Mit dem online verfügbaren Programm und geöffneter Anmeldung können Teilnehmende Themenschwerpunkte gezielt zusammenstellen [5]. Für die Auswahl lohnt es, klinische Kernfelder, Zielpopulationen und Praxisziele abzugleichen. Sinnvoll ist ein dreistufiges Vorgehen:
- Fokus definieren: Welche betätigungsbezogenen Outcomes sollen in den kommenden sechs Monaten in der Praxis priorisiert werden? Welche Assessments oder Interventionen benötigen ein Update?
- Sessions mappen: Vorträge zur Wissensaktualisierung, Impulse zur Reflexion, Workshops für die Umsetzungskompetenz passend kombinieren [8].
- Transfer sichern: Direkt nach jeder Session kurze Notizen zu Kernaussagen, Transferideen und benötigten Ressourcen festhalten und in einer gemeinsamen Teamvorlage bündeln.
Konkrete Rollen steigern den Effekt: Eine Person kuratiert Evidenz und fasst Kernergebnisse zusammen, eine zweite entwickelt Implementierungsschritte für Behandlungsabläufe, eine dritte bewertet Anforderungen an Dokumentation und Qualitätssicherung. So entsteht aus Kongressbesuch und Praxisrealität ein konsistenter Lernpfad, der das Motto „Betätigung zählt“ in alltagsnahe Prozessverbesserungen überführt [8].
Teamreise und Logistik: Anreise, Zeiten, Entlastung organisieren
Die Stadthalle Bielefeld liegt verkehrsgünstig am Hauptbahnhof mit IC/ICE-Anschluss, Busbahnhof und Stadtbahnanschluss, was Gruppenreisen per ÖPNV erleichtert [1]. Praxisleitungen können Ankunftszeiten auf Slotwechsel im Programm abstimmen und Wartezeiten zur Teamabstimmung nutzen. Für reibungslose Abläufe empfiehlt sich:
- Gemeinsame Anreiseplanung mit Pufferzeiten vor stark nachgefragten Workshops [8].
- Klare Treffpunkte in der Stadthalle und feste Zeitfenster für interne Kurzbesprechungen [1].
- Aufgabenverteilung: eine Person koordiniert Tickets und Einlass, eine dokumentiert Sessions, eine sammelt Fragen für Referierende.
Mit Blick auf Dienstpläne bewährt sich ein Rotationsmodell: Ein Teil des Teams nimmt ganztägig teil, ein anderer Teil deckt die Versorgung ab und reist versetzt an. Die verlässliche Terminzusage erleichtert diese Staffelung [2][6]. Für Teilnehmende, die pendeln, sind der Bahnhofszugang und die Stadtbahnanbindung entscheidend, um Tagesetappen effizient zu gestalten [1].
Fortbildungsstrategie: Präsenzkongress und digitale Formate kombinieren
Die DVE-Kommunikation stellt den Präsenzkongress im Kontext einer breiteren Fortbildungslogik dar, in der Präsenz- und digitale Angebote kombinierbar sind [4]. Für Praxen eröffnet das hybride Denken mehrere Optionen: Präsenzsessions liefern Impulse, Vernetzung und Hands-on-Lernen; digitale Formate vertiefen Inhalte, sichern Wiederholung und unterstützen die teamweite Skalierung. Ein iteratives Modell kann so aussehen:
- Vor dem Kongress: Team-Check-in zu Lernzielen, Sichtung des Programms, Rollen festlegen [5].
- Während des Kongresses: Lernjournale pflegen, Fragen sammeln, Materialien strukturieren [2][8].
- Nach dem Kongress: Digitale Nachbereitungsmodule und interne Kurzschulungen nutzen, um Inhalte zu standardisieren und in Leitfäden zu überführen [4].
So entstehen umsetzbare Pfade von der Session in die Versorgungspraxis, etwa durch standardisierte Assessments, abgestimmte Zielformulierungen und definierte Evaluationspunkte entlang des Therapieprozesses. Das Ergebnis sind konsistente, betätigungsorientierte Abläufe, die die Praxisqualität stärken.
Internationale Einordnung und Netzwerkpotenzial
Die WFOT-Listung als internationaler Occupational Therapy Congress 2026 in Germany hebt die Anschlussfähigkeit an globale Diskurse hervor und signalisiert die Erwartung internationaler Perspektiven im Teilnehmer- und Beitragsfeld [6]. Für Teams bedeutet dies Zugang zu Ansätzen, die in anderen Gesundheitssystemen erprobt wurden, sowie zu übergreifenden Trends, etwa bei Outcome-Messung, Betätigungsanalyse oder interprofessioneller Zusammenarbeit. Der DVE positioniert den Kongress als Ort für Austausch und neue Impulse über alle Fachbereiche hinweg, was interdisziplinäre Brücken innerhalb der Ergotherapie fördert [2]. Praxisleitungen können dieses Netzwerkpotenzial nutzen, um Partnerschaften für Praxisprojekte, Hospitationen oder gemeinsame Implementierungsvorhaben anzubahnen. Kurze, gezielte Gespräche nach Impulsformaten bieten sich an, um Kontaktdaten zu sichern und Umsetzungsschritte bilateral zu klären [8].
Teilnehmendenperspektive: Breite Fachcommunity und Erfahrungsvielfalt
Ein Beitrag der Ergotherapieschule Eckardtsheim verweist auf mehr als 2.100 Ergotherapeutinnen und -therapeuten aus ganz Deutschland als Teilnehmendenkreis des Kongresses, was die Größe und Vielfalt der Community unterstreicht [3]. Für Teilnehmende bedeutet dies eine hohe Dichte an Praxiswissen, unterschiedliche Versorgungskontexte und vielfältige Spezialisierungen. Diese Breite begünstigt kollegiales Lernen in Diskussionen und Nachfragen, besonders in Impulsformaten mit strukturiertem Austausch [8]. Für Einsteigerinnen und Einsteiger bieten sich klare Lernpfade entlang der eigenen Praxisfelder an, während erfahrene Kolleginnen und Kollegen in Workshops die Implementierungstiefe erhöhen können. Teams profitieren von der Verteilung auf parallele Sessions, um thematisch angrenzende Inhalte abzudecken und Übersetzungen in den eigenen Praxisalltag systematisch aufzubereiten.
Häufige Fragen
Was sind die Eckdaten zum Ergotherapie-Kongress 2026?
Der Kongress findet vom 11. bis 13. Juni 2026 in der Stadthalle Bielefeld statt. Er wird vom Deutschen Verband Ergotherapie ausgerichtet und ist auch bei der WFOT als internationaler Termin gelistet. Programm ist online, Anmeldung geöffnet [1][2][5][6].
Welche Formate stehen auf dem Programm und wie nutze ich sie strategisch?
Vorgesehen sind 20-minütige Vorträge inklusive Diskussion, 10-minütige Impuls-Vorträge plus 30 Minuten Austausch sowie 90-minütige Workshops. Kombinieren Sie Wissensupdate, Reflexion und Umsetzungslernen, um Transfer und Qualität in der Praxis zu sichern [8].
Bis wann konnten Abstracts eingereicht werden?
Abstracts konnten bis zum 13. Oktober 2025 ausschließlich online eingereicht werden. Für Vortragende und Teams ergeben sich dadurch planbare Rückmeldungen und frühzeitige Programmkurationen für eine effiziente Teilnahmeorganisation [4][9].
Welche Bedeutung hat das Motto „Betätigung zählt“ für die Praxis?
Das Motto fokussiert betätigungsorientierte Ziele, alltagsnahe Assessments und die Bewertung von Teilhabe. Es unterstützt Praxen dabei, Interventionen konsequent an Aktivitäten und Rollen auszurichten und Dokumentation sowie Evaluation entsprechend zu schärfen [8].
Wie lässt sich die Anreise für Teams effizient gestalten?
Die Stadthalle ist an den Hauptbahnhof mit IC/ICE-Anschluss, den Busbahnhof und die Stadtbahn angebunden. Planen Sie Pufferzeiten, definieren Sie Treffpunkte und verteilen Sie Aufgaben, um Einlass, Dokumentation und Austausch reibungslos zu koordinieren [1].
Fazit
Der Ergotherapie-Kongress 2026 in Bielefeld bietet mit klaren Eckdaten, dem Motto „Betätigung zählt“ und differenzierten Beitragsformaten einen strukturierten Rahmen für wirksame Fortbildung. Programm und Anmeldung sind online, sodass Teams Inhalte frühzeitig kuratieren und die Umsetzung in Praxisabläufe planen können. Präsenz- und digitale Formate greifen ineinander und stärken Transfer, Qualität und Netzwerkbildung in der ergotherapeutischen Versorgung [1][2][4][5][6][8].
Quellen
- Ergotherapie-Kongress 2026
- Ergotherapie-Kongress 2026, Bielefeld
- Kongress
- Call for Papers
- Ergotherapie-Kongress 2026: Ab sofort anmelden
- Occupational Therapy Congress 2026 - Germany
- Ergotherapie-Kongress 2026 in Bielefeld
- DVE-Fortbildungsstrategie 2026: Kongress und digitale Angebote
- Ergotherapie-Kongress 2026: Call for Papers noch bis 13. Oktober 2025


